Biologische Krebstherapie von Dr. Dr. med. Thomas Beck
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  • Erfolge der Krebstherapie – Versprechen und Wirklichkeit

    Erfolge der Krebstherapie – Versprechen und Wirklichkeit

    Inzwischen erkennen fortgeschrittene Vertreter der Schulmedizin, dass die bisherige konventionelle Behandlung von Krebs mit Operation, Bestrahlung und Chemotherapie bei den allermeisten Krebserkrankungen nicht ausreicht, um eine erfolgreiche Therapie durchzuführen.

    Zwar kann man bei Krebserkrankungen des lymphatischen Systems (Leukämien wie CLL oder CML, bei Morbus Hodgkin etc.) und bei Tumoren von Kindern und Jugendlichen mit Chemotherapie teilweise gute Ergebnisse erzielen. Bei allen anderen Krebsarten ist das Ergebnis leider miserabel.

    Auf längere Sicht spricht insbesondere die größte Gruppe von Tumoren, die epithelialen Tumoren ganz schlecht auf diese konventionelle Therapie an. („Epitheliale“ Tumore entstehen aus „Epithel“, das ist die oberste Schicht, die „GewebsHaut“, also z.B. Tumoren von Bronchien, Darm, Prostata, etc).

    Im Jahr 2005 veröffentlichte das deutsche Ärzteblatt eine wissenschaftliche Untersuchung von Prof. Dr. rer. hum. biol. Dieter Hölzel, Leiter des Tumorzentrums München. Es zeigte sich, dass die 5 Jahre Überlebensrate bei Brustkrebs in den letzten zwanzig Jahren – trotz aller „medizinischen Bemühungen und Fortschritte“ schlechter anstatt besser geworden ist.

    Das heisst, es wurde der wissenschaftliche Nachweis erbracht, dass Brustkrebspatientinnen durch die „moderne konventionelle Behandlung“ heute eine kürzere Lebenserwartung haben als noch vor 20 Jahren.

    Prof. Dr. Hölzel, der Verfasser der genannten Untersuchung ist nun aber ein ausgewiesener Schulmediziner und wurde auf den entsprechenden Kongressen und in verschiedenen Veröffentlichungen massiv angegriffen. Natürlich versuchte jeder der „Krebspäpste“ in Deutschland darzulegen, warum die Ergebnisse nicht für die eigenen Patienten und Patientinnen zutreffen, bzw. dass es sich um statistische Fehlauswertungen handele. Der Leiter des Krebsregisters Prof. Hölzel blieb aber bei seinen Aussagen und belegte seine Ergebnisse noch deutlicher.

    Offensichtlich liegt das Problem tiefer: solange man nur den Tumor ins Blickfeld nimmt, kann man diesen zwar behandeln und ggf. auch zum Verschwinden bringen, eine echte Heilung kann so aber nicht erreicht werden. Warum nicht?

    Nach biologischem Verständnis ist der Tumor Ausdruck einer Erkrankung des gesamten Organismus – also ein „Symptom“ – ein „Hinweis-Zeichen“. Das Symptom ist nicht die Krankheit. Um Krebs zu behandeln, muß deshalb nicht nur der Tumor therapiert werden, sondern auch der gesamte Mensch. Nicht nur als Alibi, sondern wirklich.

    Dieses Verständnis führte zur Entwicklung einer Vielzahl von unterschiedlichsten Therapien, die auf den ganzen Menschen einwirken.

    Angefangen bei Maßnahmen zur Entgiftung wie z.B: basische Bäder, Colon‑ Hydro‑ Therapie und Kaffeeeinlauf über die Stoffwechselanregung z.B. durch Hyperthermie, die Ausnutzung von Unterschieden der Sauerstoffnutzung von Krebszellen zu gesunden Zellen z.B: durch Ozon-Sauerstoffherapie und immunstimulierenden Therapien (wie Mistel, „Frischzellen“, etc) bis hin zu psychologischen Verfahren wie Visualisierung nach Simonton und Traumatherapie (EMDR nach Francine Shapiro, ,somatic experiencing nach Peter Levine) zur Änderung der inneren Einstellung mit Gewinnung von „Autonomie“ (Autonomietraining) und „Empowerment“.

    Hier wird der unterschiedliche Ansatz deutlich: während die konventionelle Medizin den einzelnen Tumor zerstören will, richtet die biologische Medizin ihr Hauptaugenmerk auf das „Gesamt System“. Und das führt im Ergebnis dann zu den sehr unterschiedlichen Therapien.

    Die Kunst der biologischen Krebs-Therapie liegt in der richtigen Kombination der Abfolge der Therapien.

    Ein Beispiel: selbst wenn man die einzelnen Zahlen eines Verschlusses weiß, so genügt das noch nicht zur Öffnung, die richtige Reihenfolge ist entscheidend.

    Ein großes Manko der biologischen Krebstherapie ist die mangelhafte wissenschaftliche Dokumentation und Evaluation. Dieses Problem liegt in der berechtigten Scheu der allermeisten wissenschaftlichen Einrichtungen begründet, durch die Beschäftigung mit „Aussenseiter Themen“ Ihren guten Ruf aufs Spiel zu setzten. Gelegentlich gibt es aber tatsächlich wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Themenkreis, meist aber in überkritischer Form mit dem Ziel des Nachweises der Unwirksamkeit.

    In diesem Dilemma steht nun der Krebs‑ Patient: einerseits eine hervorragend dokumentierte und wissenschaftliche ausgefeilte konventionelle Medizin, die aber bei Krebs weitgehend wirkungslos ist und auf der anderen Seite eine unüberschaubare Vielzahl unterschiedlichster Therapieangebote mit den hoffnungsvollsten Versprechen und teilweise auch mit guten Erfolgen. Wie die Spreu vom Weizen trennen? Was ist zu tun?